Bestattungshaus Bakonyi
Augustastraße 25 • 52070 Aachen • Tel. (0241) 50 50 04
Auf dieser Seite:
Bestattungsarten
Erdbestattung
Die Erdbestattung ist die am häufigsten gewählte Bestattungsart. Sie ist die natürlichste und umweltfreundlichste Art der Bestattung, da hier der Körper ohne Umwege und weiteren Energieaufwand dem Boden übergeben wird.
Aber auch andere Gründe sprechen für die Erdbestattung. Während bei der Feuerbestattung im Durchschnitt etwa zwei Wochen vom Zeitpunkt des Todes bis zur Urnenbeisetzung vergehen, erfolgt die Erdbestattung innerhalb von 5 bis 7 Tagen. Der wichtige Prozess des Trauerns kann so ohne weitere Verzögerung begonnen werden.
Bei der Erdbestattung können verschiedene Grabarten gewählt werden:
Traditionelles Reihengrab
Ein Reihengrab ist eine einstellige Grabstätte, bei der die Hinterbliebenen keine Möglichkeit haben, die Lage des Grabes mitzubestimmen. Reihengräber werden - wie der Name sagt - der Reihe nach mit nur einem Verstorbenen belegt. Die Nutzungsdauer beträgt je nach Friedhof zwischen 20 und 30 Jahren. Nach dieser Zeit muss das Grab abgeräumt werden, da es von der Friedhofsverwaltung neu belegt wird. Die Friedhofsgebühren für Reihengräber sind daher wesentlich niedriger als für Wahl- oder Familiengräber.
Rasenreihengrab
Rasenreihengräber werden mancherorts auch "amerikanische Gräber" genannt. Ihre Lage wird von der Friedhofsverwaltung bestimmt. Sie müssen von den Angehörigen mit einer kleinen Grabplatte versehen werden, die flach im Rasen liegt. Weiterer Grabschmuck oder individuelle Bepflanzung sind nicht erlaubt. Die Pflege der Gräber übernimmt die Stadtverwaltung.
Anonymes Erdgrab
Anonyme Erdgräber werden von der Friedhofsverwaltung auf dem Bezirksfriedhof zugeteilt und sind vollständig mit Rasen bedeckt. Es gibt dort weder Grabschmuck noch individuelle Bepflanzung. Falls jemand Blumen auf den Rasen legt, werden sie von der Friedhofsverwaltung entfernt. Schon einige Tage nach der Beisetzung kann niemand mehr den genauen Ort feststellen, den dann nur noch die Friedhofsverwaltung kennt.
Wenn man sich für einen anonymen Grabplatz entscheidet, kann die Trauerfeier trotzdem im traditionellen Rahmen stattfinden. Damit gibt man Verwandten, Freunden und Bekannten die Möglichkeit, sich in würdiger Form zu verabschieden. Darauf sollte man nicht verzichten, denn eine Trauerfeier hilft den Angehörigen, auch gefühlsmäßig den Tod zu begreifen.
Der ideale Ort für eine solche Trauerfeier ist der Abschiedsraum des Bestattungshauses Bakonyi in Aachen. Die Vorteile, die der Abschiedsraum bietet, werden auch von vielen evangelischen und katholischen Geistlichen begrüßt.
Wahl- oder Familiengrab
Beim Anpachten eines Wahlgrabes kann man den Friedhof frei wählen. Je nach Wunsch kann man ein Familiengrab, im Friedhofsrecht Wahlgrab genannt, als ein- oder mehrstellige Grabstätte erwerben. Diese wählt man bei einer Ortsbesichtigung aus. Die Grabstätte muss mindestens für die Dauer der Ruhefrist (20 bis 30 Jahre, je nach Friedhof) gepachtet werden. Nach dieser Zeit besteht die Möglichkeit der Pachtverlängerung. Im Falle einer Beisetzung muss mindestens die vorgeschriebene Ruhezeit gesichert und eventuell fehlende Zeit nachgepachtet werden. In jeder Beisetzungsstelle eines Wahlgrabes können innerhalb der Ruhefrist gleichzeitig ein Sarg und eine Urne beigesetzt werden.
Gruft
Auf einigen alten Friedhöfen sind Beisetzungen in Grüften möglich. Grüfte sind unterirdisch ausgemauerte Grabplätze, bei denen die Särge der Verstorbenen meist in einzelnen, separat vermauerten Gruftzellen beigesetzt werden.
Grab außerhalb eines Friedhofes
Nach dem Bestattungsrecht des Landes Nordrhein-Westfalen kann seit dem 1. September 2003 die örtliche Ordnungsbehörde eine Erdbestattung außerhalb eines Friedhofs mit Zustimmung der unteren Gesundheitsbehörde in besonderen Fällen genehmigen.
Feuerbestattung
Bereits seit 1934 ist die Feuerbestattung rechtlich der Erdbestattung grundsätzlich gleichgestellt. Trotz der generellen Gleichstellung von Erd- und Feuerbestattung hat der Gesetzgeber besondere Vorschriften über die Feuerbestattung erlassen.
Früher lehnte die Kirche die Feuerbestattung grundsätzlich ab und verbot die Mitwirkung von Geistlichen bei der Feuerbestattung. Heute sind die Bedenken zwar nicht vollständig ausgeräumt, aber einer kirchlichen Beerdigung steht nichts mehr im Wege. Es ist allerdings der Wunsch der evangelischen und katholischen Geistlichen, die kirchliche Feier möglichst vor der Einäscherung zu halten.
Was sollte man tun, wenn man eine Feuerbestattung wünscht?
Falls Sie sich mit dem Gedanken tragen, sich später einäschern zu lassen, sollten Sie dies schriftlich in der Bestattungsverfügung niederlegen. Zu diesem Zweck können Sie hier eine vorbereitete Erklärung herunterladen.
Die Verfügung wird sofort nach dem Tode gebraucht, deshalb ist es ratsam, sie nicht in das Testament zu legen, sondern separat aufzubewahren. Der beste Weg ist die Hinterlegung im Bestattungshaus Bakonyi. Wer genaue Vorstellungen über die Art und Weise hat, wie sein Begräbnis ablaufen soll, sollte einen Schritt weiter gehen und mit Bakonyi einen Bestattungs-Vorsorge-Vertrag schließen. Damit ist die genaue Erfüllung der persönlichen Wünsche sichergestellt.
Trauerfeierlichkeiten vor der Einäscherung
Viele Menschen haben emotionale Schwierigkeiten mit Urnenbestattungen. Es ist für diese Personen nur sehr schwer vorstellbar, dass der geliebte Mensch plötzlich auf die Größe einer Urne reduziert ist. Daher ist es ratsam, die Trauerfeier vor der Einäscherung zu halten.
Grabarten
Das Bestattungsgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen läßt seit dem 1. September 2003 neue Bestattungsarten für Urnen zu. Mit dem neuen Gesetz übertrug man den Kommunen die Befugnis, bestimmte Einzelheiten für ihren Bereich selbstständig zu regeln. Dies führte in der Praxis dazu, dass in jedem Ort Nordrhein-Westfalens andere Regelungen gelten.
Wir haben hier beispielhaft die Möglichkeiten in der Stadt Aachen dargestellt. Informationen über andere Kommunen erhalten Sie auf Anfrage.
Traditionelles Urnen-Reihengrab
Bei einem Urnen-Reihengrab, einer einstelligen Grabstätte, können die Hinterbliebenen die Lage des Grabes nicht mitbestimmen. Es wird auf dem jeweiligen Bezirksfriedhof zugeteilt. Reihengräber werden - dem Namen entsprechend - der Reihe nach mit nur einer Urne belegt. Die Nutzungsdauer beträgt in der Regel 20 Jahre. Diese Zeit kann nicht verlängert werden. Reihengräber kosten daher deutlich niedrigere Friedhofsgebühren als Wahl- oder Familiengräber. Auf Wunsch kann man auch ein Urnenreihengrab auf dem denkmalgeschützten Ostfriedhof in Aachen erhalten.
Urnen-Wahlgrab
Beim Anpachten eines Urnen-Wahlgrabes besteht die Möglichkeit zur freien Wahl des Friedhofes. Bei einer Ortsbesichtigung wählt man aus den vorhandenen freien Grabstätten eines Friedhofes aus. Ein Urnenwahlgrab in der Größe eines Quadratmeters bietet Platz für vier Urnen und muss für mindestens 20 Jahre gepachtet werden. Nach dieser Zeit kann die Pacht verlängert werden. Zur Sicherung mindestens der vorgeschriebenen Ruhezeit muss daher im Falle einer Beisetzung eventuell fehlende Zeit nachgepachtet werden. Anstelle eines Standard-Urnengrabes können auch Erdbestattungsgräber als Urnengräber gepachtet werden. Besonders interessant ist dies auf dem denkmalgeschützten Ostfriedhof in Aachen. Hier bietet die Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit der Denkmalschutzbehörde historische Grabstätten mit vorhandenem Grabmal zum normalen Pachttarif an.
Rasenreihengrab für Urnen
Rasenreihengräber, auch für Urnen, werden zuweilen "amerikanische Gräber" genannt. Ihre Lage bestimmt die Friedhofsverwaltung. Die Angehörigen müssen sie mit einer kleinen Grabplatte versehen, die flach im Rasen liegt. Weder Grabschmuck noch individuelle Bepflanzung sind erlaubt, die Stadtverwaltung übernimmt die Pflege von Urnengräbern.
Anonymes Urnengrab
Die Friedhofsverwaltung teilt anonyme Urnengräber auf dem Bezirksfriedhof zu. Sie sind vollständig mit Rasen bedeckt. Einige Tage nach der Beisetzung kann niemand mehr feststellen, wo genau eine Urne beigesetzt wurde. Nur die Friedhofsverwaltung kennt danach noch den genauen Platz. Es gibt dort keinen Grabschmuck oder individuelle Bepflanzung; auf dem Rasen abgelegte Blumen werden von der Friedhofsverwaltung entfernt.
Der Begriff "anonyme Bestattung" bezieht sich in Aachen nur auf den Grabplatz, nicht hingegen auf die Trauerfeierlichkeiten. Auch bei einer anonymen Bestattung kann man eine ortsübliche Trauerfeier organisieren und an der Beisetzung der Urne teilnehmen.
Damit gibt man den Verwandten, Freunden und Bekannten die Möglichkeit, sich in würdiger Form zu verabschieden. Darauf sollte man nicht verzichten, denn eine Trauerfeier hilft den Angehörigen, auch gefühlsmäßig den Tod zu begreifen.
Das Bestattungshaus Bakonyi in Aachen hat den Abschiedsraum als idealen Ort für eine solche Trauerfeier eingerichtet. Auch Geistliche vieler Konfessionen begrüßen die Vorteile des Abschiedsraumes.
Verstreuen der Asche
Seit dem 1.9.2003 sind in Nordrhein-Westfalen Ascheverstreuungen erlaubt, wenn der Verstorbene dies testamentarisch verfügt hat. Sie finden in Aachen auf dem Friedhof Hüls statt. Eine Teilnahme an der Verstreuung ist nicht möglich.
In den Niederlanden kann eine Ascheverstreuung auch ohne vorherige testamentarische Verfügung ausgeführt werden. Dort kann die Familie in einer kleinen Feierstunde teilnehmen an der Ascheverstreuung im Erinnerungsgarten des Krematoriums. Der Erinnerungsgarten ist ein schön angelegter Park mit Spazierwegen, Bäumen und Bänken. Auf Wunsch kann der Name des Verstorbenen auf einer Gedenktafel am Parkeingang vermerkt werden.
Die anonyme Ascheverstreuung in den Niederlanden ist eine preisgünstige Alternative besonders in den Fällen, in denen keine testamentarische Verfügung vorliegt. Die Trauerfeier bei Bakonyi mit anschließender anonymer Verstreuung in den Niederlanden ist erheblich billiger als eine Urnenbeisetzung auf einem städtischen Friedhof in Aachen.
Kolumbarium
Kolumbarien sind oberirdische Gebäude, in denen Urnen beigesetzt werden können. In Aachen wurden auf dem Friedhof in Eilendorf Urnenstelen errichtet. Die Friedhofsgebühren für eine Urnenbeisetzung in einer solchen Stele sind relativ hoch.
Als Alternative, insbesondere in finanzieller Hinsicht, bieten sich Kolumbarien bei unseren belgischen und niederländischen Nachbarn an.
Grabeskirche
Eine besondere Form des Kolumbariums bietet die Grabeskirche St. Josef in Aachen.
Seebestattung
Als Alternative zu einer Beisetzung bietet sich die Möglichkeit einer Seebestattung in der Nord- oder Ostsee an. Auf Wunsch können Angehörige bei der Beisetzung auf See zugegen sein. Nach dem neuen Bestattungsgesetz sind Seebestattungen nur noch zulässig, wenn der Verstorbene dies selbst testamentarisch verfügt hat. Wenn Sie sich mit dem Gedanken einer Seebestattung tragen, sollten Sie bei uns ein Bestattungstestament hinterlegen.
Vor der Entscheidung für eine Seebestattung ist jedoch zu bedenken, dass viele Angehörige das Bedürfnis verspüren, das Grab ihres Verstorbenen öfter aufzusuchen und dort einige Zeit zu verweilen. Bei einem anonymen Grab in Aachen oder in den benachbarten Niederlanden ist dies problemlos möglich, auch wenn der exakte Grabplatz unbekannt ist.
Baumgrab, Friedwald, Ruheforst
Die Worte Baumgrab, Friedwald und Ruheforst sind gesetzlich geschützte Begriffe privater Wirtschaftsunternehmen, die in Waldgebieten die Aschen der Verstorbenen am Fuß eines Baumes bestatten. Auf Wunsch können wir solche Beisetzungen organisieren.
Die Stadt Aachen bietet auf dem Waldfriedhof Baumgräber an. Dort werden umweltverträgliche Urnen an den Wurzeln eines Baumes beigesetzt. Um den Waldcharakter nicht zu stören, werden dort keine Grabzeichen angebracht.
Weltall
Auf Wunsch kann Asche eines Verstorbenen im Weltall bestattet werden. Bei der Entscheidung hierüber sollte man bedenken, dass viele Hinterbliebene emotionale Schwierigkeiten haben, wenn es kein Grab gibt.
Urne an beliebigem Ort
Das Bestattungsgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen enthält seit dem 1. September 2003 eine sehr weit gefasste allgemeine Ausnahmebestimmung. Danach kann die örtliche Ordnungsbehörde die Aufbewahrung von Urnen außerhalb von Friedhöfen in besonderen Fällen genehmigen. Da das Gesetz ausdrücklich von der örtlichen Ordnungsbehörde spricht, wird es mit Sicherheit in fast jeder Gemeinde Nordrhein-Westfalens zu anderen Regelungen kommen. Welche Aufbewahrungsorte genehmigungsfähig sind, werden letztlich wahrscheinlich die Verwaltungsgerichte entscheiden müssen.
Wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, eine Urne außerhalb eines Friedhofes zu bestatten, empfehlen wir Ihnen, persönlich mit uns Kontakt aufzunehmen. Wir beraten Sie tagesaktuell über die Möglichkeiten.
Diamantbestattung - Aschenamulett
Manche Hinterbliebene verspüren den Wunsch, den geliebten Menschen weiterhin stets bei sich zu haben. Es besteht die Möglichkeit, in einem Schmuckamulett Haare oder Aschenpartikel eines Verstorbenen aufzubewahren.
Bei der Diamantbestattung werden die sterblichen Überreste nach der Kremation zu einem Diamanten gepresst, der anschließend nach Wunsch zu einem Schmuckstück veredelt wird.
Anfahrt | Impressum | Kontakt | Links | Suche
© 2006 - 2010 Bestattungshaus J. Bakonyi GmbH
Aachen
Zum Seitenanfang